Der 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung am 4. Juli ist für die Vereinigten Staaten ein historisches Jubiläum von hoher politischer und symbolischer Bedeutung. Der Feiertag, in den USA dieses Jahr in umstrittenen Veranstaltungen begangen, bietet Anlass, nicht nur auf die Gründungsgeschichte des Landes zurückzublicken, sondern auch Fragen nach Demokratie, Autoritarismus und historischen Kontinuitäten zu stellen.
Die Diskussionsveranstaltung, organisiert vom Amerikanisten und Faculty member Jens Temmen, zum Thema „Die autoritären Staaten von Amerika? 250 Jahre USA und die Trump-Präsidentschaft“ brachte Gäste auf das Podium in den Räumlichkeiten der KU am Marktplatz 7 waren die Journalistin, Autorin und Podcasterin Annika Brockschmidt und der der Kultur- und Medienwissenschaftler Simon Strick. Mit ihrer profunden Kenntnis zur religiösen Rechten und zum christlichen Nationalismus in den USA, zu rechten Affektpolitiken, digitalem Faschismus sowie zu Rassismus und Geschlecht in gegenwärtigen Medienkulturen beleuchteten die beiden Expert:innen und ihr Moderator die aktuell drängenden gesellschaftlichen Debatten um Demokratie, Rechtsruck und Autoritarismus und diskutierten mit dem zahlreich erschienenen Publikum aus Universität und Stadtgesellschaft.